Wanderausfahrt nach Lofer im Saalachtal

Im Juli 2009 starteten die Ortsgruppen Lorch und Waldhausen gemeinsam zu Ihrer jährlichen Wanderausfahrt. Ziel war die österreichische Alpenregion westlich des Nationalparks Berchtesgaden. 49 wanderfreudige Personen traten am 11. Juli 2009 die Reise an, die Michael Schmidt seit vorigem Jahr organisiert hatte. An dieser Stelle sprechen wir auch unserem Busfahrer Christian Kolb von der Firma Remstal-Reisen Dank und Anerkennung aus. Er sorgte mit seinem fahrerischen Können für einen guten Verlauf der Reise.

Nach dem Einsammeln aller Mitreisenden von Lorch bis Aalen ging die Fahrt nach Erding in die bekannte Weißbierbrauerei. An die Besichtigung derselben – besonders interessant das Hochregal-Reifelager – schloss sich ein Weißwurstessen mit Bierprobe an. Da Bier auch müde macht, dauerte es scheinbar gar nicht lange bis zur Ankunft in Lofer.

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Am Sonntag begleitete Wanderführer Schorsch eine 18köpfige Gruppe von der Vorderkaseralm über 750 Höhenmeter zur Hochkaseralm und zurück. Wanderführerin Enzi führte 32 Wanderlustige zur Dasenalm sowie anschließend durch die Vorderkaserklamm, eine der schönsten Schluchten, die wir bei unseren Wanderausfahrten bisher erleben konnten.

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Unterwegs gesehen – das seltene Rote Waldvöglein

Am dritten Tag ruhte der Bus. Mit der Loferer Kabinenseilbahn gelangten wir zum Loderbichl auf 1010 Meter Höhe. Von dort führte Schorsch 11 Teilnehmer über das 1750 Meter hohe Grubhörndl und die Loferer Alm zur Soderkaserhütte, während 38 unter Michael Schmidt auf direktem Weg das gleiche Ziel erreichten.

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Am Dienstag war ein Ausflug zum Königssee an der Reihe. Ein elektrisch angetriebenes Schiff brachte uns zum Touristenziel Sankt Bartholomä mit seiner bekannten Kapelle. Beindruckend fanden alle den Widerhall der Trompetenklänge an der Echowand, die steil aus dem See aufragt. Mit Spazierengehen und Mittagessen verging die Zeit wie im Flug. Am Nachmittag brachte uns der Bus zum Dokumentationszentrum Obersalzberg. Nach dessen Besichtigung folgte ein Abstecher auf die Roßfeldstraße mit ihren grandiosen Bergpanoramen. Abends im Hotel sorgte ein Alleinunterhalter für gemütliche Stimmung, erreichte jedoch bei weitem nicht das Niveau von Paul aus dem Ahrntal im Jahr zuvor.

Der fünfte Tag war wieder dem Wandern gewidmet. Direkt vom Hotel aus führte Enzi 36 Wanderer über den Josef-Pavillon zum Knappenstadl. 13 Teilnehmer fuhren mit dem Bus zum Knappenstadl, um mit Schorsch über die Scheffsnothalm, vorbei am Hundshorn über den Hundsattel zurück zum Knappenstadl zu wandern. Zeitweise beeinträchtigte ein längerer Regenschauer die Wanderlust, doch bis zum Abend hatte sich das Wetter wieder beruhigt.

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An dieser Stelle müssen endlich Lob und Dank für unsere Wanderführer stehen. Beide verstanden es, fürsorglich mit den Wanderern umzugehen und vor allem das Wandertempo so einzupegeln, dass niemand leiden musste.

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Viel zu schnell verging die Zeit und so mussten wir am Donnerstag von der schönen Landschaft Abschied nehmen. Die Rückfahrt über Wörgl mit Zwischenstopp in Rattenberg verlief ohne Probleme. Die Autobahnstaus auf Landstraßen umgehend, trafen wir am frühen Abend in Rotensohl ein, wo wir zum Abschluss im Gasthaus Waldhorn einkehrten.

Fotos: GK

Kulturausfahrt nach Bad Bergzabern

Gemeinsam mit unseren Freunden der Ortsgruppe Waldhausen nutzten wir am 20. Juni 2009 das preiswerte „Schönes-Wochenende-Ticket“, um in die ferne Pfalz zu fahren. In Stuttgart stieg unser Fremdenführer Jürgen Gruß zu. Über Karlsruhe, Neustadt und Winden kamen wir pünktlich nach Bad Bergzabern. An der Grenze zwischen Pfälzer Bergland und Rheinebene liegt diese Stadt in einer der sonnenreichsten Gegenden Deutschlands. Durchschnittlich 1800 Sonnenstunden pro Jahr sorgen für eine blühende Kulturlandschaft.

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Nach wenigen Schritten waren wir in der Altstadt am Schloss, das von den Zweibrücker Herzögen im 16. Jahrhundert errichtet wurde. Heute dient es der Verwaltung der Südlichen Weinstraße. Wir bestaunten schöne alte Häuser, die Fotografen waren begeistert von tollen Blickwinkeln. Auch vom großen Stadtbrand und dem Wiederaufbau erfuhren wir. In Bergzabern begann 1892 der Kurbetrieb nach klassischer Kneipp-Therapie, erhielt aber erst in den 1960er Jahren den Titel Bad. Die Stadt ist damit eines der wenigen Kurbäder in der Pfalz und nicht nur deshalb ein für Besucher lohnender Ort.

Morgendlicher Höhepunkt war die Besichtigung eines kleinen Museums mit unzähligen Zinnfiguren, die ein Buchhändler jahrzehntelang mit viel Liebe gesammelt, präzise restauriert und in passenden Dioramen ausgestellt hat. Fremdenführer Jürgen wusste Bescheid, als wäre er im Ort aufgewachsen. Er verstand es, die geschichtlichen Zahlen und Fakten zu vermitteln. Zudem wusste er gut, wie er sich Gehör bei den 35 Teilnehmern verschaffen konnte.

Nach einem guten Mittagessen wurden Marktkirche und Bergkirche besichtigt. Anschließend folgte ein Spaziergang zum Kurzentrum und durch den herrlichen Kurpark. Vor der Heimfahrt gab es noch Kaffee und Kuchen in einem Hotel am Rand des Parks. Müde und voll des Danks an Familie Scheufele, die Organisatoren der Fahrt, waren wir pünktlich um 20 Uhr wieder in Lorch.

Wandern mit der Ortsgruppe Urbach

Am Sonntag, den 7. Juni 2009 wanderten wir unter Führung von Heinz Elsen und Herbert Brauchler von der Ortsgruppe Urbach über den Panoramaweg, die Hagsteige und den Erdrutschweg zum Forststützpunkt.

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Nach dem Rucksackvesper ging es weiter zum Flößerbrünnele und zum Bärenbachsee. Am Bärenbach entlang gelangten wir zum Ausgangspunkt zurück.  Abschließend wurden wir in der Linsenberghütte, dem Vereinsheim der Ortsgruppe Urbach, herzlich willkommen geheißen und bestens bewirtet.

Für die 14 Kilometer lange Wanderstrecke brauchten wir etwa fünf Stunden. Wie geplant, kehrten wir gegen 18 Uhr nach Lorch zurück.

Wetter: sehr gute Sicht, sonnig, windig, bis auf einen erträglichen Regenschauer optimales Wanderwetter.

Fotos: GK

Mehr Info:
Urbacher Bergrutsch 2001
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Durch Stuttgarts grüne Lungen

Vom Killesberg nach Zuffenhausen

Am 5. April 2009 fuhren wir mit der Bahn nach Stuttgart zum Killesberg. Unter Führung von Hermann Hohner erreichten wir über die Feuerbacher Heide auf kurzem Weg den Bismarckturm.

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Von dort ging es auf dem Schlößlesweg ins Feuerbacher Tal und von dort hinauf zur ehemaligen Burg Dischingen. Dort legten wir auf dem Grillplatz eine Vesperpause ein.

Frisch gestärkt wechselten wir auf den Rößlesweg und wanderten in das Lindenbach-Tal. An Weilimdorf vorbei kamen wir zum Lemberg. Hier war ein größerer Anstieg über Stäffele zu bewältigen. Über den Feuerbacher Höhenweg erreichten wir den Stadtwald von Zuffenhausen. In Zuffenhausen nahmen wir die U-Bahn nach Bad Cannstatt, wo wir zum Abschluss in der Weinstube Klösterle (ältestes Wohnhaus im Großraum Stuttgart, 1463) einkehrten.

Wanderstrecke: ca. 13 Kilometer, Wanderzeit: ca. 4,5 Stunden, Teilnehmer: 34 Erwachsene, Wetter: Morgens in Lorch Regen, in Stuttgart zunehmend besser, nachmittags Sonnenschein, Sicht an den Aussichtspunkten: eher trübe, Grüne Lungen: noch nicht grün genug, aber jede Menge Blüten in Gärten Landschaft.

Fotos: GK

Wanderung auf den Hohbergkopf

Zwei Wochen später als ursprünglich geplant, fuhren wir am Sonntag, den 22. 3. 2009 nach Plüderhausen zum Parkplatz Sandbühl. Unter Führung von Michael Schmidt wanderten wir über den Weitmarser Weg und das Königsteinsträßchen am Königstein vorbei und dann über den vorderen und hinteren Neunränklesweg Richtung Weitmars.

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Der Königstein wurde zum 25jährigen Regierungsjubiläum des württembergischen Königs Wilhelm I. aufgestellt. Er trägt auf der Vorderseite das königliche Emblem mit der Krone und die Inschrift: „Wilhelm I. zur Erinnerung den 30. Oktober 1841“. Auf der Rückseite sind Oberforstmeister Kahlden, Revierförster Kower, Forstrat Blessing und die beiden Waldschützen Geyer und Krauss als Widmer dieses Denkmals eingetragen.

Über einen steilen Anstieg gelangten wir zum Gipfelkreuz und der Schutzhütte auf dem 498 m hohen Hohbergkopf. Zurück zum Parkplatz ging es über den Hohbergkopfweg und das Königsteinsträßchen. Zum Abschluss kehrten wir im Sportheim Plüderhausen mit seiner vorzüglichen griechischen Küche ein.

Wanderzeit ca. 2 ½ Stunden, Wanderstrecke 7,6 Kilometer, Höhendifferenz 159 Meter, Teilnehmer: 20 Erwachsene, 2 Hunde (Scotch & Hexe)

Fotos und Höhenprofil: GK
Profil erstellt mit TOP 25 V3 / Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg

Hauptversammlung 2009

Am Freitag, den 27. Februar 2009 fand die Hauptversammlung der Ortsgruppe Lorch des Schwäbischen Albvereins statt. Michael Schmidt begrüßte im Gasthaus Zur Post etwa 25 Teilnehmer. Mit einer Schweigeminute wurde der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder gedacht. Die Fachwarte zogen in ihren Berichten überwiegend positiv Bilanz.

Unsere Ortsgruppe bietet ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Spektrum von Aktivitäten an. Michael Schmidt zählte 20 Wanderveranstaltungen auf. Daran nahmen 588 Erwachsene (11 mehr als 2007) und 11 Kinder (- 7) teil. Kein Wandertermin ist im vergangenen Jahr ausgefallen. Das Wetter meinte es fast immer gut mit den Teilnehmern. Bei der sonst sehr schönen Mehrtagesfahrt ins Ahrntal wurden wir diesbezüglich nicht zu sehr verwöhnt. Michael Schmidt, der auch Wanderwart ist, sprach den Wanderführern/innen seinen Dank aus, denn alle hatten sich beim Vorbereiten ihrer Wanderungen gehörig angestrengt. Auch im laufenden Jahr ist unser Veranstaltungsplan reichlich gefüllt. Die Mehrtagesfahrt nach Lofer im Salachtal ist längst ausgebucht und die bisherigen Wanderungen waren trotz des mäßigen Wetters gut besucht.

Am 31. 12. 2008 hatte unsere Ortsgruppe 155 Mitglieder, 5 mehr als ein Jahr zuvor. Wenn es keine Todesfälle und Austritte gegeben hätte, könnten es weit mehr sein, da wir 11 neue Mitglieder gewonnen haben. Bestes Argument für eine Mitgliedschaft ist der geringe Jahresbeitrag von 23 Euro. Das entspricht gerade einmal 6,3 Cent pro Tag. Dafür bekommt man jede Menge Wanderspaß geboten und – nicht zu vergessen – das immer wieder nette Zusammensein mit Gleichgesinnten. Die mit der Ortsgruppe Waldhausen abgestimmte Wanderplanung hat sich ausgezeichnet bewährt. Beide Gruppen konnten dadurch mehr Wanderteilnehmer gewinnen, was sich besonders bei den Busfahrten positiv auf die Kosten auswirkte. Diese Zusammenarbeit haben wir deshalb für 2009 fortgesetzt.

Kassenwart Bernd Waldhauer berichtete, dass die Kasse im Jahr 2008 wieder positiv abschließen konnte. Man attestierte ihm hervorragende Arbeit und schlug seine Entlastung vor.

Unsere Wegewarte Horst Fritz und Johannes Schmiedt haben sich erneut hervorragend bewährt. Das Anlegen der Aussichtsterrasse auf der alten B 297 wurde begonnen und soll in diesem Jahr abgeschlossen werden. Besonderes leisteten sie beim Markieren des Ende August mit einem großen Fest eingeweihten „Jubiläumsweges Königin Irene“ und bei der Verlegung des Remswanderweges. Das Lorcher Wegenetz ist jetzt 45 km lang. Es muss mindestens zweimal im Jahr geprüft und nachgebessert werden. 2008 betrug der Arbeitsaufwand über 77 Stunden. Auf solche Wegewarte können wir stolz sein und drücken ihnen auch auf diesem Weg Dank und Anerkennung aus!

Für die Montagswanderer sprach Gunther Belser über die Aktivitäten seiner seit 1987 bestehenden Gruppe. Als Betreuer der Schelmenklinge berichtete er, dass er einige neue Mitstreiter finden konnte. Es waren leider Rückschläge durch hirnlosen Vandalismus zu verzeichnen. Freude gab es jedoch über das stark gestiegene überregionale Interesse an diesem Kleinod. Die Unterstützung der Stadt Lorch bei Instandsetzungsarbeiten wird mit großer Dankbarkeit registriert.

Günther Kößler, seit drei Jahren Pressewart, schickte Meldungen der Ortsgruppe an sechs verschiedene Printmedien, davon zwei Mitteilungsblätter und vier Tageszeitungen. Die Anzahl der Zugriffe auf unsere Internetseiten liegt inzwischen bei fast 2000. Daraus lässt sich ableiten, dass ein erhebliches Bedürfnis besteht, sich auf diese Art zu informieren.

Die anwesenden Mitglieder erteilten den Fachwarten anschließend Entlastung. Bei der Wahl des zukünftigen Vorstandes wurden Claudia Wagenblast als neue Schriftführerin und Hermann Hohner als zweiter Kassenprüfer gewählt. Die übrigen Vorstandsmitglieder wurden in ihren Funktionen bestätigt.

Margot Haspel, Ernst Kern und Otto Fila gaben ihre Ämter als Schriftführerin, Beisitzender und Kassenprüfer auf. Michael Schmidt dankte allen ausdrücklich für ihre langjährige Mitarbeit.

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Zum Abschluss der Hauptversammlung führte Gunther Belser Digitalfotos vom vergangenen Wanderjahr sowie Ausschnitte aus TV-Sendungen über die Malmsheimer Krippe und die Schelmenklinge vor.

Winterwanderung auf wenig bekannten Wegen …

… in einer der schönsten Ecken des Schwäbisch-Fränkischen Waldes

Sonntag, 8. Februar 2009: Abfahrt um 9 Uhr vom Park&Ride-Platz am Bahnhof Lorch zum Wanderparkplatz, der südlich der Straße von Ebni nach Althütte in einer tiefen Senke liegt.

Um 9.45 Uhr starteten wir mit Wanderführer Günther Kößler und gingen auf dem schmalen Sträßchen bis zur Ruine der Nonnenmühle. Diese einst sehr beliebte Ausflugsgaststätte ist vor einigen Jahren leider abgebrannt. Durch das wunderschöne Strümpfelbachtal gelangten wir zu dem Häuschen, in dem sich eine Lambachpumpe befindet. Sie wurde von der Firma Wilhelm Lambach, Maschinenfabrik, Marienheide/Rhld. hergestellt und versorgte einst die Gemeinde Althütte mit Trinkwasser. Heute ist sie ein technisches Denkmal. Dank Frau Weber vom Hauptamt Althütte, die uns den Schlüssel für das Pumpenhäuschen ausgeliehen hat, konnten wir einen direkten Blick auf diese historische Technik werfen.

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Das technische Denkmal Lambachpumpe, hier eine Aufnahme, die
am Tag des offenen Denkmals im September 2005 entstand.

Der ursprünglich geplante Weg durch das Tal über Pfade, hölzerne Brücken und Gehsteige war wegen der seit Wochen anhaltenden Kälte streckenweise stark vereist und deshalb nicht begehbar. Deshalb wählten wir nach der Besichtigung der Pumpe einen anderen Weg zum Hägerhof. Oberhalb dieser Ansiedlung hat man bei klarer Sicht weite Ausblicke in die heimische Landschaft. Auf verschlungenen Waldwegen ging es weiter bis zum Schwobastüble in Ebni. Nach der Mittagsrast kehrten wir an der Nonnenmühle vorbei zurück zum Ausgangspunkt.

Wanderzeit (inkl. Pausen): ca. 2 ¼ h vor und ¾ h nach der Mittagsrast.
Wetter: trübe, gelegentlich Schneegriesel, Temperaturen um den Gefrierpunkt.
Teilnehmer: 21 Erwachsene, 1 Hund (Scotch „Whisky“)

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Familienabend 2008

Am Freitag, den 14. November traf sich die Ortsgruppe Lorch des Schwäbischer Albvereins im Waldcafé Restaurant Muckensee. Fast 50 Mitglieder und Gäste nahmen daran teil. Vorsitzender Michael Schmidt begrüßte die Anwesenden, darunter den Lorcher Bürgermeister Karl Bühler und den Gauvorsitzenden Gerhard Vaas.

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Für 60jährige Treue zum Schwäbischen Albverein geehrt wurden Erika Dalheiser, Liesel Franz, Horst Rogoll, Heinz Dieterle, sowie – in begründeter Abwesenheit – Rolf Dieterle und Karl Scheuing. Für die Stadt Lorch nahm Karl Bühler die Ehrung entgegen. Seit 40 Jahren ist Jörg Petersen Mitglied im Albverein.

Den Ehrenschild für besondere Verdienste übergab Gerhard Vaas an Anneliese Vogel und an Horst Fritz. Anneliese Vogel war sehr viele Jahre Kassiererin der Ortsgruppe, führte zahlreiche Wanderungen und ist auf diesen Gebieten noch immer für die Montagswanderer tätig. Horst Fritz ist seit 1989 Wegewart, seit 1993 Wanderführer und bei allen Arbeiten dabei, die im Verein anfallen. Erst kürzlich engagierte er sich maßgeblich zusammen mit Johannes Schmiedt bei der Umleitung und Verlegung des Rems-Wanderwegs im Zuge des B-297-Neubaus und beim Anlegen des Jubiläumsweges Königin Irene. Für alle Geehrten fand Gerhard Vaas passende Worte des Dankes und der Anerkennung.

Im weiteren Verlauf des Abends informierte Michael Schmidt über die nächste Mehrtagesfahrt nach Lofer im Saalachtal vom 11. bis 16. Juli 2009. Johannes Schmiedt führte seinen Film über unsere Ahrntal-Ausfahrt vom Juli 2008 vor. Danach ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Einweihungsfeier „Jubiläumsweg Königin Irene“

Inzwischen ist seit diesem schönen Fest (Samstag/Sonntag 30./31. August 2008) schon wieder viel Zeit vergangen. Bis auf den verspäteten Beginn des offiziellen Teils verlief alles recht planmäßig. Den nach der Einweihung der Stauferstele zunächst in den Klosterhof entschwundenen prominenten Gästen war die Pause durchaus zu gönnen.

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Die Ansprachen von Landrat Klaus Pavel, Bürgermeister Karl Bühler und Georg Haas vom Nord-Ostalbgau waren dann auch voll des Lobes darüber, wie sich unsere Ortsgruppe mit einem so beeindruckenden Wanderweg ins Irenenjubiläum eingebracht hat. Johannes Schmiedt, der vor rund einem Jahr die Idee dafür hatte, begleitete an beiden Tagen größere Wandergruppen auf dem Jubiläumsweg. Gunther Belser versorgte die Wanderer mit einem erfrischenden Trunk, als sie aus der Tiefe der Schelmenklinge den Bergsattel unterhalb von Bruck erreichten. Die Bewirtung im Festzelt hatte die gewohnt gute Qualität. Jeder konnte sich an einer großen Palette von Speisen und Getränken laben.

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Der Vorstand der Ortsgruppe Lorch des Schwäbischen Albvereins spricht den vielen Helferinnen und Helfern, den Kuchenspendern, der Singgruppe aus Waldhausen und allen sonst irgendwie am guten Gelingen der Einweihungsfeier und an der Entstehung des neuen Weges Beteiligten seinen herzlichen Dank und die allergrößte Hochachtung für das Geleistete aus.

Fotos: GK

Wanderausfahrt nach Südtirol ins Ahrntal

Anfang Juli 2008 starteten die Ortsgruppen Lorch und Waldhausen gemeinsam zu einer Wanderausfahrt. Ziel war die Alpenregion südlich vom Zillertal bis zu den Dolomiten. 47 wanderfreudige Personen traten am 5. Juli 2008 die Reise an, die Michael Schmidt seit vorigem Jahr organisiert hatte. Gleich an dieser Stelle sprechen wir unserem Busfahrer Herrn Serves von der Firma Remstal-Reisen Dank und Anerkennung aus. Er sorgte mit seinem Können auch in den kniffligsten Situationen für einen guten Verlauf der Reise.

Vorbei an Nördlingen und nach einer ausgiebigen Mittagsrast beim Kloster Ettal ging die Fahrt über den Brennerpass nach Uttenheim (Villa Ottone) im Ahrntal. Nach dem Bezug der Zimmer im familiengeführten Hotel Reichegger war es schon Zeit für das Abendessen.

Am Sonntag begleitete uns Wanderführer Franz ans Ende des Ahrntals. Zwischenstation machten wir in dem sehr sehenswerten Krippen- und Volkskunstmuseum in Luttach. Trotz der sommerlichen Jahreszeit konnten die Museumsführer ein paar weihnachtliche Gefühle vermitteln. Auch Informationen über das Leben der Menschen in Südtirol und geschichtliche Hintergründe kamen nicht zu kurz. An die Wanderung zur Adleralpe schloss sich die Mittagsrast an, zeitweise mit musikalischer Unterhaltung durch den Hüttenwirt. Dabei wurden auch die Gäste ausgiebig einbezogen und der Aufenthalt reichlich verlängert. Die fortgeschrittene Zeit und ein aufziehendes Gewitter ließen die Wandergruppe gerne auf den Besuch des Antholzer Tals verzichten.

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Wetterbedingt mussten wir am Montag vom Programm abweichen und wanderten im Reintal auf verschiedenen Wegen zur Knutten-Alm. Mit Wanderführerin Irma ging eine Gruppe in größerer Höhe über die Durra-Alm und durch Bergwiesen mit einer unbeschreiblich schönen Blütenpracht. Auf der Rückfahrt unternahmen wir noch eine kurze Wanderung vorbei an den gewaltigen Reintal-Wasserfällen. Den Abend verbrachten wir wieder bei allerlei Unterhaltung, Musik und Gesang im Hotel. Wie schon im Vorjahr leisteten Mike und Klaus einen großen Beitrag zur guten Stimmung.

Am Dienstag war die Dolomitenrundfahrt an der Reihe. Wolken und Regen beherrschten bis zum Mittag den Himmel, so dass man die scharf gezackten Gipfel nur erahnen konnte. Wanderführerin Irma glich dies durch zahllose Informationen über ihre heimatliche Bergwelt aus. Jeden Gipfel, jeden Pass konnte sie mühelos benennen. Nach der Mittagsrast wurden wir dann mit abziehenden Wolken und strahlend blauem Himmel entschädigt. Am Abend verbrachten wir mit Alleinunterhalter Paul einige sehr lustige Stunden, an die sich wohl alle Reiseteilnehmer noch lange und gern erinnern werden.

Der Mittwoch war bei idealem Wetter ganz dem Wandern gewidmet. Vom Parkplatz Plätzwiese (1970 m) führte Irma eine Gruppe auf den 2836 Meter hohen Dürrenstein. Michael Schmidt ging mit einer anderen auf den Strudelkopf, mit 2307 Metern auch ein gutes Ziel. Von den Gipfeln konnten wir das überwältigende Bergpanorama der Dolomiten genießen.

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Ein Abstecher zum Pragser Wildsee und das Abendessen mit dem Genuss landestypischer Speisen krönten diesen Tag auf besondere Weise. Viel zu schnell verging die Zeit und so mussten wir am Donnerstag von der tollen Landschaft Südtirols und dem freundlichen Hotel Abschied nehmen. Die Rückfahrt mit Zwischenstopp beim Kloster Neustift bzw. in Brixen und über die Brennerautobahn verlief ohne Probleme. Vorbei an der Burgruine Ehrenberg, die wir im Jahr zuvor besichtigten, trafen wir am frühen Abend in Rotensohl ein, wo wir zum Abschluss im Gasthaus Waldhorn einkehrten. Kurz vor 21:30 Uhr waren alle wieder wohlbehalten in Lorch.

Fotos: GK