Hauptversammlung 2010

Am Freitag, den 5. März 2010 fand die Jahreshauptversammlung der Ortsgruppe Lorch des Schwäbischen Albvereins statt. Michael Schmidt begrüßte im Gasthaus Zur Post 28 Teilnehmer. Mit einer Schweigeminute wurde der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder gedacht. Die Fachwarte zogen in ihren Berichten überwiegend positiv Bilanz.

Unsere Ortsgruppe bietet ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Spektrum von Aktivitäten an. Michael Schmidt zählte 20 Wanderveranstaltungen auf. Daran nahmen 551 Erwachsene (37 weniger als 2008) und 8 Kinder (- 3) teil. Zwei Wandertermine sind im vergangenen Jahr ausgefallen. Das Wetter meinte es fast immer gut mit den Teilnehmern. Auch bei der Mehrtagesfahrt nach Lofer war es erträglich. Nur einmal gerieten wir in einen kräftigen Regen. Michael Schmidt, der auch Wanderwart ist, sprach den Wanderführern/innen seinen Dank aus, denn alle hatten sich beim Vorbereiten ihrer Wanderungen gehörig angestrengt.

Auch im laufenden Jahr ist unser Veranstaltungsplan reichlich gefüllt. Die bisherigen Wanderungen waren trotz mäßigen Wetters gut besucht .Die Mehrtagesfahrt in die Sächsische Schweiz mit zahlreichen attraktiven Programmpunkten ist längst ausgebucht. Weitere Höhepunkte sind die Einweihungsfeier für unsere Aussichtsplattform am 16. Mai, das Jubiläum 125 Jahre Schelmenklinge am 30. Mai und das Gauwandertreffen am 10. Oktober. Helfer sind jederzeit willkommen, denn gemeinsam sind die Anstrengungen leichter zu tragen.

Am 31. 12. 2009 hatte unsere Ortsgruppe 151 Mitglieder, 4 weniger als ein Jahr zuvor. Deshalb appellierte Michael Schmidt daran, bei der Mitgliederwerbung nicht nachzulassen. Bestes Argument für eine Mitgliedschaft ist der geringe Jahresbeitrag von 26 Euro. Das entspricht gerade einmal 7,1 Cent pro Tag. Dafür bekommt man jede Menge Wanderspaß geboten und – nicht zu vergessen – das immer wieder nette Zusammensein mit Gleichgesinnten. Die mit der Ortsgruppe Waldhausen abgestimmte Wanderplanung hat sich ausgezeichnet bewährt. Beide Gruppen konnten mehr Wanderteilnehmer gewinnen, was sich besonders bei den Busfahrten günstig auf die Kosten auswirkte. Diese Zusammenarbeit setzen wir deshalb 2010 fort.

Kassenwart Bernd Waldhauer berichtete, dass die Kasse im Jahr 2009 wieder positiv abschließen konnte. Man attestierte ihm hervorragende Arbeit und schlug seine Entlastung vor.

Unsere Wegewarte Horst Fritz und Johannes Schmiedt haben sich wieder hervorragend bewährt. Die Aussichtsterrasse auf der alten B 297 wurde fertiggestellt und mit Wegweisern ausgestattet. Das umfangreiche Lorcher Wegenetz wird mindestens zweimal im Jahr geprüft und nachgebessert. Auf solche Wegewarte können wir stolz sein und drücken ihnen auf diesem Weg Dank und Anerkennung aus!

Für die Montagswanderer sprach Gunther Belser über die Aktivitäten seiner seit 1987 bestehenden Gruppe. Trotz einiger Programmänderungen war die Bilanz positiv. Immerhin wurden 2000 Kilometer erwandert. Als Betreuer der Schelmenklinge berichtete er, dass seine Mitstreiter über den Winter etwa 200 Arbeitsstunden für die Instandhaltung der Modelle aufwenden. Freude gab es über die weiter gestiegene Besucherzahl. In überregionalen Publikationen ist die Schelmenklinge gut vertreten. Ihre Internetseiten wurden über 16000mal aufgerufen. Die Unterstützung der Stadt Lorch bei Instandsetzungsarbeiten wird mit großer Dankbarkeit registriert.

Günther Kößler, seit vier Jahren Pressewart, schickte Meldungen der Ortsgruppe an sechs verschiedene Printmedien. Die Anzahl der Zugriffe auf unsere Internetseiten liegt inzwischen bei fast 3000. Die anwesenden Mitglieder erteilten den Fachwarten anschließend Entlastung. Michael Schmidt dankte allen ausdrücklich für ihre langjährige Mitarbeit. Auf der Tagesordnung stand auch die Wahl eines Kulturwarts. Johannes Schmiedt hatte sich für dieses Amt zur Verfügung gestellt. Er wurde von den anwesenden Mitgliedern einstimmig gewählt. Zum Abschluss der Hauptversammlung zeigte Günther Kößler Digitalfotos von vergangenen Wanderungen.

Familienabend 2009

Mitte November hatte unsere Ortsgruppe zum Familienabend ins Waldcafé Restaurant Muckensee eingeladen. Michael Schmidt ehrte diesmal Jahr vier Mitglieder für langjährige Treue zum Schwäbischen Albverein: Lydia Waldenmaier und Heinrich Boigenzahn für 60 Jahre, Willy Häussler ist seit 50 Jahren und Horst Fritz seit 25 Jahren dabei. Leider konnten nur Heinrich Boigenzahn und Horst Fritz anwesend sein.

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Für die Unterhaltung der mehr als dreißig Anwesenden sorgte Ingrid Fritz mit Ihrer Tischharfe. Johannes Schmiedt führte seinen Film über die Ausfahrt ins Saalachtal vor und Günther Kößler zeigte Fotos vom vergangenen Wanderjahr. Bei reger Unterhaltung im angenehmen Ambiente des neuen großen Gastraumes ging der Abend viel zu schnell vorüber.

KIBEDA Lorch spendet für die Schelmenklinge

Groß war die Freude bei Gunther Belser, Leiter des Schelmenklingen-Teams, als ihm Tanja Buschbeck mit Ihren Mitarbeiterinnen Ute Schamberger und Sabine Wolfmaier von der Kinderbedarfsbörse Lorch Anfang November 2009 eine großzügige Spende überreichte. Finanziert wird mit dem Geld ein lange gehegter Wunsch der Bastler, eine kleine Drehbank.

Mitbastler Roland Lillich aus Waldhausen vermittelte eine passende gebrauchte Maschine. Mit dieser wird es endlich möglich sein, einfache Teile wie Wellen und Lager für die Schelmenklingenmodelle schneller zu überarbeiten.

Tanja Buschbeck erklärte, dass die Kibeda mit dieser Spende das Engagement des Schwäbischen Albvereins und die Mühen der Bastler, die mit der Pflege der Wasserspiele verbunden sind, würdigen möchte. Gerade Kinder schätzen die Schelmenklinge sehr. Deshalb waren bei der Spendenübergabe in der Straubener Werkstatt auch sechs Kinder dabei. Gern hätte die kleine Schar an den auf die Überholung wartenden Modellen gespielt. Allerdings holt man sich daran ziemlich schmutzige Finger. Eine Saison am Wasser geht eben nicht spurlos an den Wasserrädern vorüber.

Schmutzige Finger müssen sich demnächst unsere Helfer holen, wenn sie mit den Wartungs- und Reparaturarbeiten beginnen. Auf Hilfe durch die Lehrwerkstätten der Lorcher Firmen Easylift Bansbach und Metallbearbeitung Wörner werden sie trotz der eigenen Drehbank nicht ganz verzichten können. Dort werden weiterhin die komplizierteren Teile angefertigt.

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Die Drehbank, Ute Schamberger, Sabine Wolfmaier, Tanja Buschbeck, Gunther Belser und SAV-Vorstand Michael Schmidt (hinten, von links), sowie sechs Kinder bei der Scheckübergabe im Winterquartier der Wasserräder.

Sieben Kinder um einen Baum

Interessantes und lehrreiches Ferienprogramm mit Lorcher Albvereinlern

Die Ortsgruppe Lorch des Schwäbischen Albvereins beteiligte sich 2009 am Ferienprogramm der Stadt Lorch. Siebzehn Kinder hatten viel Spaß beim Wandern auf dem Jubiläumsweg Königin Irene.

Erwartet wurden die Kinder von den Vereinsmitgliedern Kurt Bode, Horst Fritz und Johannes Schmiedt. Nach der Begrüßung am Bahnhof Lorch erfuhren die Jugendlichen, dass das Bahnhofsgebäude 1860 erbaut wurde. Die Bahnlinie von Cannstatt bis Wasseralfingen eröffnete seine Majestät König Wilhelm I. von Württemberg im Jahr darauf. Vorher dienten im Remstal nur Pferdekutschen und Ochsengespanne als Transportmittel.

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Am Götzenbach standen einst eine Mühle und ein Sägewerk, welche Eigentum des Klosters Lorch waren. Die Schüler erfuhren, dass der Götzenbach vier Kilometer lang ist und die Quelle immer noch von der Stadt Lorch für die Eigenwasserversorgung genutzt wird. Ein Höhepunkt auf dieser Wanderung: die Schelmenklinge. Der Albverein Lorch investiert viel mühevolle Arbeit, um die Wasserspiele über die Wintermonate in einen funktionstüchtigen Zustand zu versetzen. Im Frühjahr werden sie zur Freude aller Wanderer und Besucher aufgebaut. Leider kommt es immer wieder zu mutwilligen Zerstörungen.

Am oberen Ende der Schelmenklinge tritt der verwitterungsanfällige Stubensandstein deutlich hervor. Warum heißt er so? In früheren Zeiten beließ man im unteren Bereich der Häuser, Tennen und Keller den Naturboden und streute Sand aus Stubensandstein ein. Auch als Scheuermittel wurde er verwendet. Weiter ging es zu den neun Mammutbäumen, die noch auf Lorcher Gemarkung stehen. Der Größte ist 45 m hoch und hat einen Umfang von 6,72 m. Sieben Kinder mussten ihre Arme ausbreiten, um ihn zu umfassen. Gepflanzt wurden diese mächtigen Bäume 1865, dem ersten Regierungsjahr von König Karl von Württemberg.

Vor dem Kloster steht ein großer runder Stein. Hier war zur Römerzeit von 150 bis 260 n. Ch. das Limesknie: Der Verlauf des Grenzwalls änderte sich aus der Nord-Süd- in eine West-Ost-Richtung. Lorch war ein wichtiger strategischer Grenzpunkt am Dreiländereck zwischen Rätien, Obergermanien und den Germanen. Zum Abschluss freuten sich alle Schüler über ein Eis und eine kleine Mineraliensammlung aus dem Klostershop. Um 18.30 Uhr wurden die Schüler wohlbehalten an ihre Eltern übergeben. Herr Beinder von der Stadt Lorch dankte dem Schwäbischen Albverein für die Mitarbeit im Schülerferienprogramm.

Fotos: JS

Vom Reußenstein zum Auchtert

Wandern am Albtrauf

Unter Führung von Michael Schmidt und gemeinsam mit der Ortsgruppe Waldhausen wanderten wir am 9. August 2009 auf der Schwäbischen Alb, die unserem Verein den Namen gibt.

Der Bus brachte uns über Göppingen und Wiesensteig zum Parkplatz nahe der Burgruine Reußenstein, die wir in wenigen Minuten erreichten. Von der Ruine der im 13. Jahrhundert erbauten Burg hätten wir eine herrliche Aussicht über das Albvorland genießen können. Leider hatten sich die morgendlichen Nebelschwaden noch nicht verzogen. Danach wanderten wir ohne nennenswerte Steigung auf dem meist naturbelassenen Hauptwanderweg 1 zum „Bahnhöfle“. Dort ließ es sich gut rasten.

Weiter ging es dann zum Aussichtpunkt Heimenstein. Unterwegs sahen wir auf der anderen Talseite die Ruine Reußenstein auf den gewaltigen Felsen – denn die Nebelschwaden hatten sich inzwischen verzogen.

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Auf dem HW 1 ging es weiter bis Randeck. Um das Naturschutzgebiet Randecker Maar herum wanderten wir über den 814 Meter hohen Aussichtspunkt Auchtert zum Breitenstein, wo bei schönstem Wetter die Burg Teck und das Albvorland zu sehen waren. Danach begaben wir uns hinunter nach Ochsenwang und kehrten zum Abschluss im Landgasthof Krone ein.

Wanderausfahrt nach Lofer im Saalachtal

Im Juli 2009 starteten die Ortsgruppen Lorch und Waldhausen gemeinsam zu Ihrer jährlichen Wanderausfahrt. Ziel war die österreichische Alpenregion westlich des Nationalparks Berchtesgaden. 49 wanderfreudige Personen traten am 11. Juli 2009 die Reise an, die Michael Schmidt seit vorigem Jahr organisiert hatte. An dieser Stelle sprechen wir auch unserem Busfahrer Christian Kolb von der Firma Remstal-Reisen Dank und Anerkennung aus. Er sorgte mit seinem fahrerischen Können für einen guten Verlauf der Reise.

Nach dem Einsammeln aller Mitreisenden von Lorch bis Aalen ging die Fahrt nach Erding in die bekannte Weißbierbrauerei. An die Besichtigung derselben – besonders interessant das Hochregal-Reifelager – schloss sich ein Weißwurstessen mit Bierprobe an. Da Bier auch müde macht, dauerte es scheinbar gar nicht lange bis zur Ankunft in Lofer.

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Am Sonntag begleitete Wanderführer Schorsch eine 18köpfige Gruppe von der Vorderkaseralm über 750 Höhenmeter zur Hochkaseralm und zurück. Wanderführerin Enzi führte 32 Wanderlustige zur Dasenalm sowie anschließend durch die Vorderkaserklamm, eine der schönsten Schluchten, die wir bei unseren Wanderausfahrten bisher erleben konnten.

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Unterwegs gesehen – das seltene Rote Waldvöglein

Am dritten Tag ruhte der Bus. Mit der Loferer Kabinenseilbahn gelangten wir zum Loderbichl auf 1010 Meter Höhe. Von dort führte Schorsch 11 Teilnehmer über das 1750 Meter hohe Grubhörndl und die Loferer Alm zur Soderkaserhütte, während 38 unter Michael Schmidt auf direktem Weg das gleiche Ziel erreichten.

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Am Dienstag war ein Ausflug zum Königssee an der Reihe. Ein elektrisch angetriebenes Schiff brachte uns zum Touristenziel Sankt Bartholomä mit seiner bekannten Kapelle. Beindruckend fanden alle den Widerhall der Trompetenklänge an der Echowand, die steil aus dem See aufragt. Mit Spazierengehen und Mittagessen verging die Zeit wie im Flug. Am Nachmittag brachte uns der Bus zum Dokumentationszentrum Obersalzberg. Nach dessen Besichtigung folgte ein Abstecher auf die Roßfeldstraße mit ihren grandiosen Bergpanoramen. Abends im Hotel sorgte ein Alleinunterhalter für gemütliche Stimmung, erreichte jedoch bei weitem nicht das Niveau von Paul aus dem Ahrntal im Jahr zuvor.

Der fünfte Tag war wieder dem Wandern gewidmet. Direkt vom Hotel aus führte Enzi 36 Wanderer über den Josef-Pavillon zum Knappenstadl. 13 Teilnehmer fuhren mit dem Bus zum Knappenstadl, um mit Schorsch über die Scheffsnothalm, vorbei am Hundshorn über den Hundsattel zurück zum Knappenstadl zu wandern. Zeitweise beeinträchtigte ein längerer Regenschauer die Wanderlust, doch bis zum Abend hatte sich das Wetter wieder beruhigt.

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An dieser Stelle müssen endlich Lob und Dank für unsere Wanderführer stehen. Beide verstanden es, fürsorglich mit den Wanderern umzugehen und vor allem das Wandertempo so einzupegeln, dass niemand leiden musste.

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Viel zu schnell verging die Zeit und so mussten wir am Donnerstag von der schönen Landschaft Abschied nehmen. Die Rückfahrt über Wörgl mit Zwischenstopp in Rattenberg verlief ohne Probleme. Die Autobahnstaus auf Landstraßen umgehend, trafen wir am frühen Abend in Rotensohl ein, wo wir zum Abschluss im Gasthaus Waldhorn einkehrten.

Fotos: GK

Kulturausfahrt nach Bad Bergzabern

Gemeinsam mit unseren Freunden der Ortsgruppe Waldhausen nutzten wir am 20. Juni 2009 das preiswerte „Schönes-Wochenende-Ticket“, um in die ferne Pfalz zu fahren. In Stuttgart stieg unser Fremdenführer Jürgen Gruß zu. Über Karlsruhe, Neustadt und Winden kamen wir pünktlich nach Bad Bergzabern. An der Grenze zwischen Pfälzer Bergland und Rheinebene liegt diese Stadt in einer der sonnenreichsten Gegenden Deutschlands. Durchschnittlich 1800 Sonnenstunden pro Jahr sorgen für eine blühende Kulturlandschaft.

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Nach wenigen Schritten waren wir in der Altstadt am Schloss, das von den Zweibrücker Herzögen im 16. Jahrhundert errichtet wurde. Heute dient es der Verwaltung der Südlichen Weinstraße. Wir bestaunten schöne alte Häuser, die Fotografen waren begeistert von tollen Blickwinkeln. Auch vom großen Stadtbrand und dem Wiederaufbau erfuhren wir. In Bergzabern begann 1892 der Kurbetrieb nach klassischer Kneipp-Therapie, erhielt aber erst in den 1960er Jahren den Titel Bad. Die Stadt ist damit eines der wenigen Kurbäder in der Pfalz und nicht nur deshalb ein für Besucher lohnender Ort.

Morgendlicher Höhepunkt war die Besichtigung eines kleinen Museums mit unzähligen Zinnfiguren, die ein Buchhändler jahrzehntelang mit viel Liebe gesammelt, präzise restauriert und in passenden Dioramen ausgestellt hat. Fremdenführer Jürgen wusste Bescheid, als wäre er im Ort aufgewachsen. Er verstand es, die geschichtlichen Zahlen und Fakten zu vermitteln. Zudem wusste er gut, wie er sich Gehör bei den 35 Teilnehmern verschaffen konnte.

Nach einem guten Mittagessen wurden Marktkirche und Bergkirche besichtigt. Anschließend folgte ein Spaziergang zum Kurzentrum und durch den herrlichen Kurpark. Vor der Heimfahrt gab es noch Kaffee und Kuchen in einem Hotel am Rand des Parks. Müde und voll des Danks an Familie Scheufele, die Organisatoren der Fahrt, waren wir pünktlich um 20 Uhr wieder in Lorch.

Wandern mit der Ortsgruppe Urbach

Am Sonntag, den 7. Juni 2009 wanderten wir unter Führung von Heinz Elsen und Herbert Brauchler von der Ortsgruppe Urbach über den Panoramaweg, die Hagsteige und den Erdrutschweg zum Forststützpunkt.

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Nach dem Rucksackvesper ging es weiter zum Flößerbrünnele und zum Bärenbachsee. Am Bärenbach entlang gelangten wir zum Ausgangspunkt zurück.  Abschließend wurden wir in der Linsenberghütte, dem Vereinsheim der Ortsgruppe Urbach, herzlich willkommen geheißen und bestens bewirtet.

Für die 14 Kilometer lange Wanderstrecke brauchten wir etwa fünf Stunden. Wie geplant, kehrten wir gegen 18 Uhr nach Lorch zurück.

Wetter: sehr gute Sicht, sonnig, windig, bis auf einen erträglichen Regenschauer optimales Wanderwetter.

Fotos: GK

Mehr Info:
Urbacher Bergrutsch 2001
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Durch Stuttgarts grüne Lungen

Vom Killesberg nach Zuffenhausen

Am 5. April 2009 fuhren wir mit der Bahn nach Stuttgart zum Killesberg. Unter Führung von Hermann Hohner erreichten wir über die Feuerbacher Heide auf kurzem Weg den Bismarckturm.

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Von dort ging es auf dem Schlößlesweg ins Feuerbacher Tal und von dort hinauf zur ehemaligen Burg Dischingen. Dort legten wir auf dem Grillplatz eine Vesperpause ein.

Frisch gestärkt wechselten wir auf den Rößlesweg und wanderten in das Lindenbach-Tal. An Weilimdorf vorbei kamen wir zum Lemberg. Hier war ein größerer Anstieg über Stäffele zu bewältigen. Über den Feuerbacher Höhenweg erreichten wir den Stadtwald von Zuffenhausen. In Zuffenhausen nahmen wir die U-Bahn nach Bad Cannstatt, wo wir zum Abschluss in der Weinstube Klösterle (ältestes Wohnhaus im Großraum Stuttgart, 1463) einkehrten.

Wanderstrecke: ca. 13 Kilometer, Wanderzeit: ca. 4,5 Stunden, Teilnehmer: 34 Erwachsene, Wetter: Morgens in Lorch Regen, in Stuttgart zunehmend besser, nachmittags Sonnenschein, Sicht an den Aussichtspunkten: eher trübe, Grüne Lungen: noch nicht grün genug, aber jede Menge Blüten in Gärten Landschaft.

Fotos: GK

Wanderung auf den Hohbergkopf

Zwei Wochen später als ursprünglich geplant, fuhren wir am Sonntag, den 22. 3. 2009 nach Plüderhausen zum Parkplatz Sandbühl. Unter Führung von Michael Schmidt wanderten wir über den Weitmarser Weg und das Königsteinsträßchen am Königstein vorbei und dann über den vorderen und hinteren Neunränklesweg Richtung Weitmars.

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Der Königstein wurde zum 25jährigen Regierungsjubiläum des württembergischen Königs Wilhelm I. aufgestellt. Er trägt auf der Vorderseite das königliche Emblem mit der Krone und die Inschrift: „Wilhelm I. zur Erinnerung den 30. Oktober 1841“. Auf der Rückseite sind Oberforstmeister Kahlden, Revierförster Kower, Forstrat Blessing und die beiden Waldschützen Geyer und Krauss als Widmer dieses Denkmals eingetragen.

Über einen steilen Anstieg gelangten wir zum Gipfelkreuz und der Schutzhütte auf dem 498 m hohen Hohbergkopf. Zurück zum Parkplatz ging es über den Hohbergkopfweg und das Königsteinsträßchen. Zum Abschluss kehrten wir im Sportheim Plüderhausen mit seiner vorzüglichen griechischen Küche ein.

Wanderzeit ca. 2 ½ Stunden, Wanderstrecke 7,6 Kilometer, Höhendifferenz 159 Meter, Teilnehmer: 20 Erwachsene, 2 Hunde (Scotch & Hexe)

Fotos und Höhenprofil: GK
Profil erstellt mit TOP 25 V3 / Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg