Schön war’s in Slowenien

Bei schönstem Wetter starteten die Lorcher zusammen mit den Waldhäuser Albvereinlern am 5. Juli 2013 zur 8. Mehrtagesfahrt seit 2006. Diesmal war der kleine Ort Kranjska Gora in der nordwestlichsten Ecke Sloweniens das Ziel. Bei der Anreise verlief die Fahrt überraschend über die Großglockner-Hochalpenstraße. Die Berge versteckten sich leider hinter Wolken.

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Gut beobachten ließen sich einige Murmeltiere. Erschreckend stellte sich das Abschmelzen des Pasterzengletschers innerhalb weniger Jahrzehnte dar.

Trotz der späten Ankunft wurden die Reisenden im Hotel „Kompas“ mit einem Willkommensdrink freundlich begrüßt. Ursprünglich als Quartier geplant war das Grand Hotel Prisank. Bald stellte sich der Wechsel als Glücksfall dar, da das Kompas wesentlich ruhiger liegt und offenbar gleich guten, wenn nicht sogar besseren Service bietet und sogar ein Schwimmbad im Haus hat. Einziges Problem waren die Kaffeeautomaten beim Frühstück…

Am nächsten Morgen ging es mit unserem fürsorglichen Wanderführer Toni per Bus durch Italien und über den Predil-Pass ins Trentatal im Nationalpark Triglav. Auf dem Soča-Weg – benannt nach dem glasklaren bis smaragdgrünen Flüsschen – gelangten die Wanderer von der Soca-Quelle bis zum Besucherzentrum Trenta-Haus. Besonders erlebenswert sind neben der Natur die kleinen Hängebrücken, auf denen man die Soca überqueren kann. Am dritten Tag verlief die Wanderung entlang der Triglavska Bistrica. Höhepunkte waren die mächtigen Felsgalerien und der Wasserfall Peričnik, einer der bekanntesten Wasserfälle Sloweniens.

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Den Fotografierenden boten sich zahllose Motive aus der Tier- und Pflanzenwelt und der schönen Landschaft. Für die Kurzwanderer standen kleinere Strecken zur Verfügung.

Ab Montag betreute Reiseleiterin Aleksandra die Reisegruppe. Mit umfangreichem Wissen informierte sie uns über ihr Heimatland. Der Ausflug führte zunächst zur Postojnska Jama, bekannt auch als Adelsberger Grotte. Die größte Höhle der slowenischen Karstlandschaft besteht aus rund 20 Kilometern Gängen, Galerien und Hallen, die mit einem ungewöhnlichen Reichtum verschiedenster Tropfsteine geschmückt sind.

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Die Temperatur im Inneren beträgt 8 bis 10 °C. Anschließend folgte eine Führung durch die Hauptstadt Ljubljana. Mit der Standseilbahn gelangten wir auf die Burg von Ljubljana. Vom Turm bot sich ein herrlicher Rundblick.

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Ein interessanter Videofilm informierte über die Entstehungsgeschichte von Stadt und Burg. Am Abend stand Maiks handgemachte Musik auf dem Programm, von der sich auch einige italienische Hotelgäste mitreißen ließen.

Am Dienstag führte ein Weg mit mehr als 550 Stufen hinauf zum Wasserfall Savica (360-Grad-Panorama), einem der Ursprünge der Save. Weitere Stationen des Tages waren der Bohinjsko Jezero (Wocheiner See) mit der Sankt-Johannes-Kirche und die Burg Bled mit Kapelle und einem sehr gut gestalteten Museum.

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Ein Abstecher in den Ort Bled bot Gelegenheit, bei einer Tasse Kaffee die bekannten Krem-Schnitten zu probieren. Danach folgte ein Abstecher nach Begunje zum Museum von Slavko Avsenik und den Original Oberkrainern.

Das Bunkermuseum am Wurzenpass stand am Rückreisetag auf dem Programm.

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Als Mahnmal unmittelbar am Dreiländereck Österreich-Slowenien-Italien zeigt es eindrucksvoll, was in einem friedlich vereinten Europa erfreulicherweise überflüssig geworden ist.

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Zum Abschluss der Wanderausfahrt kehrten wir im Gasthof Kellerhaus in Oberalfingen ein. Gegen 21.30 Uhr kamen alle wohlbehalten in Lorch an.

Fotos: GK

(Dieser Rückblick wurde am 19. Juli 2014 auf diese Seite übertragen.)

Durch Gschwend in die Teufelsküche

Am Sonntag, den 24. März 2013 starteten wir um 10.30 Uhr auf dem P&R-Platz nördlich vom Bahnhof Lorch. In Fahrgemeinschaften ging es über Alfdorf, Kapf, Vorder- und Hintersteinenberg zu den Parkplätzen, die sich kurz hinter Seelach links und rechts von der B298 befinden.

Dort begann gegen 11 Uhr die knapp 9 Kilometer lange Wanderung unter Führung von Günther Kößler. Durch das Tal der Bärenlöcher und den Hetschenhof gelangten wir hinauf nach Seelach. Am 576 Meter hohen Hohfeld entlang wanderten wir dann überwiegend talwärts in Richtung Gschwend. Gegen 12.40 Uhr kamen wir im Gasthof Hecht an. Nach ausgiebiger Stärkung in dieser empfehlenswerten Einkehrstätte setzten wir die Wanderung fort und gelangten – je nach Kondition – um oder über den Gschwender Gemeindeberg zur Teufelsküche.

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Die reine Gehzeit betrug etwa drei Stunden. Auf- und abwärts gingen wir je 250 Meter. Nachdem in der Nacht zuvor noch ein wenig Schnee gefallen war, spielte das Wetter recht gut mit. Ein eisiger Wind blies aus östlicher Richtung und fegte die meisten Wolken vom Himmel. So konnten wir sogar ein wenig Sonnenschein genießen.

Teilgenommen haben ein Kind und 26 Erwachsene.

Hauptversammlung 2013

Zur Hauptversammlung der Ortsgruppe Lorch des Schwäbischen Albvereins trafen sich am Freitag, den 25. Januar 2013 fast 30 Mitglieder im Restaurant „Zur Post“. Vorsitzender und Wanderwart Michael Schmidt begrüßte die Teilnehmer. Mit einer Schweigeminute wurde der im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder gedacht. Die Fachwarte zogen in ihren Berichten überwiegend positiv Bilanz.

Am 31. Dezember 2012 hatte unsere Ortsgruppe 153 Mitglieder, zwei weniger als ein Jahr zuvor. Michael Schmidt mahnte, bei der Mitgliederwerbung nicht nachzulassen. Die mit der Ortsgruppe Waldhausen abgestimmte Wanderplanung ist inzwischen zur Normalität geworden. Der Vorsitzende sprach von „gelebter Zusammenführung zwischen Lorch und seinen Teilgemeinden“. Er appellierte an alle, an den Wanderungen unter Waldhäuser Führung genau so teilzunehmen wie an denen unter Lorcher Führung.

Unsere Ortsgruppe bot 2012 ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Spektrum von Aktivitäten. Michael Schmidt zählte 21 Wanderveranstaltungen auf. Daran nahmen 563 Erwachsene (12 mehr als 2011) und 4 Kinder (2 mehr als 2011) teil. Dank der Ortsgruppe Waldhausen konnte das relativ hohe Beteiligungsniveau gehalten werden. Michael Schmidt, der auch Wanderwart ist, sprach den Wanderführerinnen und -führern seinen Dank aus, denn alle hatten sich beim Vorbereiten gehörig angestrengt. Auch im laufenden Jahr ist der Veranstaltungskalender reichlich gefüllt. Die Mehrtagesfahrt nach Slowenien mit zahlreichen attraktiven Programmpunkten ist längst ausgebucht.

Kassenwart Bernd Waldhauer berichtete von einem ausgeglichenen Haushalt mit leichtem Plus. Prüfer Rudi Rohr attestierte ihm hervorragende Arbeit und schlug seine Entlastung vor. Die Wegewarte Horst Fritz und Johannes Schmiedt sorgten mit ihrer Arbeit für ein gefahrloses Wanderwegenetz. Weil scharfkantiges Material (Bauschutt) zur Befestigung benutzt wurde, musste ein Wanderweg zwischen Mühlbachtal und Bruck ausgegliedert werden. Einige Wege verlaufen nach ihrer Verlegung weiter weg vom Straßenverkehr und bieten so einen besseren Erholungswert. Wegzeichen werden zukünftig mit größeren Schriftzeichen versehen, so dass sie auch für ältere Wanderer besser zu erkennen sind. Falsche Kilometerangaben werden nach und nach korrigiert.

Für die Montagswanderer sprach Gunther Belser über die Aktivitäten seiner seit 1987 bestehenden Gruppe. Die Senioren erwanderten immerhin 2030 Kilometer bei einer Teilnehmerzahl von 490. Wichtiger als die Kilometer sind jedoch die schönen Wanderungen mit anschließender gemütlicher Einkehr. Höhepunkt war im Dezember die Jubiläumsfeier 25 Jahre Montagswanderer.

Als Betreuer der Schelmenklinge berichtete Gunther Belser, dass seine Mitstreiter über das ganze Jahr unzählige Arbeitsstunden für die Instandhaltung der Modelle aufwenden. Stellvertretend für all lobte er Richard Frank, der während der Saison jede Woche mindestens zweimal in die Schelmenklinge geht und nachschaut, ob sich noch alle Räder drehen. Wie bei den Montagswanderern beruht auch die Finanzierung der Schelmenklinge hauptsächlich auf Spenden. Die Unterstützung durch Familie Weller mit der Werkstatt in Strauben und durch die Stadt Lorch wird mit großer Dankbarkeit registriert.

Pressewart Günther Kößler berichtete über die Umsetzung des neuen Erscheinungsbildes des Schwäbischen Albvereins. 2012 war das Übergangsjahr, ab 2013 soll ausschließlich das neue Design verwendet werden. Dabei stellte sich heraus, dass ein Ortsgruppen-Vorstandsgremium bereits im Dezember beschlossen hatte, für Dokumente der Ortsgruppe Lorch weiterhin das alte Logo zu verwenden. Der Pressewart wies darauf hin, dass sich dann eine erhebliche Abweichung vom Erscheinungsbild des Gesamtvereins ergibt, die nicht im Sinne einer angemessenen Öffentlichkeitsarbeit sein kann. Rudi Rohr kommentierte die Diskussion mit der Bemerkung, dass er sich zwar gern schöne Auto-Oldtimer anschaut, aber lieber mit neuester Technik unterwegs ist.

Die anwesenden Mitglieder erteilten den Fachwarten anschließend Entlastung. Michael Schmidt dankte allen für ihre langjährige Mitarbeit. Zum Abschluss führte Günther Kößler Digitalfotos aus dem Wanderjahr 2012 vor.

Serienmäßige Begeisterung – Reinhold Richter und seine Diavorträge

Wieder einmal bewies der Schwäbische Albverein Lorch ein glückliches Händchen bei der Auswahl eines Referenten. Am 19. November 2012 stand ein Diavortrag auf dem Plan. Reinhold Richter aus Kirchheim/Teck bereitete den Besuchern im gut gefüllten Bürgersaal mit seiner temperamentvollen und begeisternden Art viel Freude.

Von seinen Lebensweisheiten konnte sich jeder etwas mit nach Hause nehmen. Besondere Freude hatte es ihm bereitet, jüngere Menschen für die Natur und die Bergwelt im Besonderen zu begeistern. Das dürfte ihm auch mit seinem Publikum in Lorch gelungen sein. Den Vortrag gliederte er in zwei Teile. Der erste befasste sich mit dem Lago Maggiore, der zweite mit den Bergen.

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Höhepunkte des Vortrags waren Blicke auf die Monte-Rosa-Gruppe vom Gornergrat und vom Sportflugzeug aus.

Es war der vierte Vortrag in Folge seit 2009, mit dem uns der mit über achtzig Jahren nicht mehr ganz junge Diplom-Mathematiker und Oberstudiendirektor im (Un)Ruhestand begeisterte.

  • 2009: Abenteuer Namibia – Mit dem Allrad durch Wüsten und Bergland
  • 2010: Kufstein und der Wilde Kaiser
  • 2011: Thüringer Wald und Kyffhäuser
  • 2012: Vom Lago Maggiore zu den Eisgipfeln des Monte Rosa

Damit hat Reinhold Richter einen Rekord erreicht. Der wird mindestens bis 2014 nicht zu brechen sein. Denn im November 2013 folgt sein nächster Vortrag in Lorch – über das Großarltal in Österreich.

Familienabend 2012

Am Freitag, den 9. November um 19.30 Uhr begann unser Familienabend im Gasthaus zur Post. 41 Personen nahmen an der Veranstaltung teil. Vorsitzender Michael Schmidt ehrte diesmal sieben langjährige Mitglieder des Schwäbischen Albvereins. Aus verschiedenen Gründen konnten nicht alle zur Veranstaltung kommen.

Seit 60 Jahren sind Reinhard Dengler und Hansjörg Rohm dabei. Auf 50 Jahre blickt Klaus Dengler zurück. Seit 25 Jahren im Albverein sind Emma Lauber, Margarethe Kehe, Alfons Bauer und Harald Schmid. Die Geehrten erhielten eine Urkunde und ein ansprechendes Präsent.

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Michael Schmidt präsentierte den Entwurf des Programms der Mehrtagesausfahrt Juli 2013. Zahlreiche Interessierte trugen sich in die Anmeldeliste ein. Das Ziel Krajnska Gora ist etwa 574 Kilometer von Lorch entfernt, ähnlich weit wie die Sächsische Schweiz bei der Ausfahrt 2010.

Helga Steiner und Gerlinde Lüftner unterhielten die Anwesenden mit einem Sketch und weiteren lustigen Beiträgen. Fotos von unserer Ausfahrt in den Bayerischen Wald waren ein weiterer Programmpunkt.

Auf die Reutlinger Alb

Jaharesausflug der Seniorengruppe „Die Montagswanderer“

Am Montag, den 30. Juli 2012 startete ein voll besetzter Bus Richtung Reutlingen und weiter ins Honauer Tal. Bald war das erste Ziel, das Schloss Lichtenstein erreicht. Zwei junge und liebenswerte Führer erklärten uns geduldig und sehr humorvoll die Geschichte des Schlosses und beiläufig auch die der württembergischen Herrscher. Die „Jungs und die Mädels“ passten interessiert auf.

Gut gelaunt ging es dann weiter ins Gestüt nach Marbach („schönster Pferdestall Württembergs“), wo die großzügigen Stallungen frei besichtigt und die herrlichen Pferde bewundert werden konnten. Das anschließende Mittagessen im Hydepark im ehemaligen Kasino in Engstingen bot als Brunch für jeden Geschmack etwas Gutes. Nach kurzer Fahrt traf die Gruppe im Gebäude der Nudelfabrik Alb-Gold ein.

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Ganz in Schutzbekleidung gehüllt, ging es dann zur Besichtigung der gläsernen Produktion. Erstaunt war man, dass für die tägliche Produktion von rund 60 Tonnen Nudeln gut 130 000 frische Eier benötigt werden. Und die Nudeln werden auch täglich weltweit gegessen.

Diese Erfahrungen konnten dann im Landmarkt und bei einem Rundgang im großzügigen Kräutergarten „verdaut“ werden. Manchen reichte die Zeit noch für eine kleine Stärkung im Restaurant, bevor man zufrieden und mit vielen neuen Eindrücken die Heimreise antrat.

Fotos: verschiedene Autoren

Von Talheim nach Beilstein

Wanderung im Unterland, Führung: Andreas Fila

Per Bus ging es am Sonntag, den 15. April 2012 gemeinsam mit der Ortsgruppe Waldhausen ins Unterland.

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Von Talheim aus wanderten wir zunächst an der Schozach entlang bis zum Württembergischen Landgraben. Diesem folgten wir aufwärts und gelangten nach Schozach.

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Entlang des dortigen Steinbruchs kamen wir wieder ins Schozachtal. Weiter ging es vorbei an Ilsfeld und Auenstein nach Beilstein.

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Im Tal verlief die Wanderstrecke teilweise auf der Trasse der schon lange stillgelegten Bottwartalbahn, leicht erkennbar an der äußerst geringen Steigung und den sanften Kurven.

Das Wetter war besser als von den „Meteorolügen“ vorausgesagt – trübe und windig, aber trocken. Erst wenige Kilometer vor dem Ziel begann es ein wenig zu regnen. Im altbekannten Gasthof Lamm in Beilstein kehrten wir zum Abschluss ein.

Die abwechslungsreiche Wanderstrecke mit geringen Höhenunterschieden ist etwa 14 Kilometer lang und eignet sich teilweise auch für eine Radwanderung.

Fotos: GK

Über den Hagberg nach Horlachen

Wanderung westlich von Gschwend, Führung: Günther Kößler

Am Sonntag, den 1. April 2012 starteten wir um 10 Uhr auf dem P&R-Platz nördlich vom Bahnhof Lorch. In Fahrgemeinschaften ging es über Alfdorf, Kapf, Vorder- und Hintersteinenberg zu dem Parkplatz, der sich kurz hinter Seelach nach einer langgezogenen Rechtskurve wenige Meter südöstlich der B298 befindet.

Bei strahlendem Sonnschein, kühler Luft und wenig Wind begaben sich 29 Erwachsene und ein Hund auf die Strecke. Über den Grillplatz und vorbei am Hohfeld (576 Meter über NN) kamen wir nach Hugenbeckenreute. Kurz danach hatten wir 100 Meter der L1080 und 200 Meter schlechten Weg bergab zu bewältigen. An dem dann erreichten tiefsten Punkt der Wanderung liegt die Brandhofer Öl- und Sägemühle (474 Meter über NN).

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Zufällig war der Besitzer anwesend, so dass wir auch einen Blick ins Untergeschoss werfen konnten – die erste außerplanmäßige Überraschung des Tages. Dort befindet sich die Haferstampfe, mit der die Mühle im Schwäbischen Wald die einzige ist und damit ein Vorzeigeexemplar. Über den Brandhof erreichten wir anschließend auf mäßig steilem Weg den höchsten Punkt der Wanderung.

Der markante, 23 Meter hohe Aussichtsturm auf dem Hagberg (585 Meter über NN) bot weite Blicke in die Umgebung von Gschwend. Eine ausgiebige Vesperpause nutzten die Teilnehmer zur gemütlichen Unterhaltung und zum Aufstieg auf den Turm.

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Vorbei am Wasserhof gelangten wir nach Horlachen. In diesem Teilort von Gschwend befindet sich das Heimatmuseum, bei dem wir gegen 13.30 Uhr eintrafen. Erwin Holzwarth, einer der zahlreichen Aktiven vom Heimat- und Geschichtsverein, führte uns durch die Sonderausstellung „Märkte, Maße, Gewichte und Waagen“. Das 2012 seit 250 Jahren bestehende Marktrecht der Gemeinde Gschwend war Anlass für diese Ausstellung. Von der filigranen Fadenwaage über Apothekerwaagen bis zur Dezimalwaage bewunderten wir zahlreiche Ausstellungsstücke. Auch für die ständigen Ausstellungen und die Einkehr im Museumscafé begeisterte sich die Wandergruppe.

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Um 16.20 Uhr traten wir den Rückweg an. Allerdings kamen wir nicht weit, denn nach kaum 200 Metern saugte Hans Peter Fischer mit seiner – wahrscheinlich weltweit größten – Backstein-Sammlung die Wandergruppe förmlich auf. Das war die zweite Überraschung des Tages.

Wir hätten Herrn Fischer gerne noch viel länger zugehört, aber dann wäre der Zeitplan total aus den Fugen geraten. Die bis zu 1800 Jahre alten Backsteine sollten Grund genug sein, Horlachen wieder einmal einen Besuch abzustatten.

Auf sehr guten Wegen und vorbei an vielen Frühlingsblüten kamen wir zum Parkplatz zurück. Im Landgasthaus Lamm in Hintersteinenberg ließen wir den Tag gemütlich ausklingen.

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Die Speisekarte scheint keine Wünsche offen gelassen zu haben. Lob gilt auch dem großen Salatbuffet und der flotten Bedienung. Zum Abschluss und als dritte Überraschung des Tages unterhielt uns der Wirt mit Harmonika und Gesang. Zahlreiche Gäste stimmten mit ein.

Die Wanderstrecke ist rund 10 Kilometer lang. Auf- und abwärts geht es je 235 Meter. Die reine Gehzeit beträgt knapp drei Stunden.

Fotos: GK

Kulturausfahrt „Für Seele und Leib“

Rückblick auf eine Veranstaltung gemeinsam mit der Ortsgruppe Waldhausen

Am Samstag, den 21. Januar 2012 schlossen wir uns der Ortsgruppe Waldhausen an und fuhren nach Hohenberg und Rosenberg. Mit 42 Personen war der Bus gut belegt.

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Wir besuchen die Wallfahrtskirche Hohenberg mit Führung durch die Krippenausstellung und Erklärung der Glasfenster. Der weithin bekannte Pfarrer und Künstler Sieger Köder war von 1975 bis 1995 in der Pfarrei Rosenberg und Hohenberg tätig. Während dieser Zeit schuf er viele Kunstwerke. Besonders zu erwähnen sind

– die Glasfenster der Jakobuskirche in Rosenberg,
– die Fassade des Pfarrhauses am Hohenberg,
– der Flügelaltar der Rosenberger Kirche und
– die Krippen in den Kirchen von Hohenberg und Rosenberg.

Sieger Köder gab der Jakobuskirche Hohenberg ihr ursprünglich romanisches Innere zurück. Er gestaltete siebzehn Bildfenstern im Obergaden, sechs in den Seitenschiffen, zwei im Querschiff sowie eine Rosette im Westgiebel. Glasfenster befinden sich auch in der Aussegnungshalle, weitere Werke am West- und Ostgiebel des Jakobshauses.Anschließend fuhren wir mit dem Bus nach Rosenberg. Dort steht in der Pfarrkirche ein Flügelaltar von Sieger Köder, der in besonderem Maße die Ausstrahlung, Wirkung und Aussagekraft der Bilder des Künstlers unterstreicht.

Seit Juni 2011 hat die Gemeinde Rosenberg ein „Sieger Köder-Museum“, das wir nach der Kirchen- und Krippenbesichtigung im Rahmen einer Führung besuchten. Der Bibelgarten und das Museum sind wahrlich sehenswert. Zum Abschluss kehrten wir im „Gasthaus Frieden“ ein.

Fotos: GK

Familienabend 2011

Mitte November 2011 fand unser Familienabend im gut gefüllten Saal des Waldcafé Restaurant Muckensee statt. Neben vierzig Teilnehmern war auch Gauvorsitzender Gerhard Vaas zu Gast. Er und der Vorsitzende der Ortsgruppe Lorch, Michael Schmidt ehrten diesmal neun langjährige Mitglieder.

Seit 25 Jahren ist Claudia Wagenblast dabei. Mehrere Jahre war sie Jugendleiterin und ist zurzeit Schriftführerin. Auch bei Festen hilft sie mit ihrer Familie fleißig mit. Der zweite 25jährige ist Heinz Molt, der ebenso lange unser zweiter Vorsitzender ist und sich bei Festen mit seiner Gattin Waltraud immer noch kräftig engagiert.

Seit 40 Jahren ist Alfred Metzger im Albverein. Aus zeitlichen Gründen konnte er leider nicht anwesend sein. Vier Mitglieder sind seit 50 Jahren im Albverein. Helga Walter, Karin Müller und Eberhard Brucker erhielten ihre Ehrungen zu Hause. Nur Hermann Beuther konnte seine Ehrung beim Familienabend entgegen nehmen.

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Heinrich Bihlmaier und Benedikt Schwab blicken auf 60 Jahre im Albverein zurück, konnten an diesem Abend aber auch nicht dabei sein. Benedikt Schwab war viele Jahre gemeinsam mit seiner Frau im Beirat der Ortsgruppe und ist immer noch aktiv bei den Montagswanderern. Michael Schmidt wünschte allen Jubilaren gute Gesundheit und noch viele Jahre Freude am Albverein. Gerhard Vaas verlieh an Johannes Schmiedt und Gunther Belser die silberne Ehrennadel, an Michael Schmidt den Ehrenschild des Schwäbischen Albvereins.

Michael Schmidt präsentierte das Reiseprogramm für die Wanderausfahrt 2012 in den Bayerischen Wald. Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich für diese attraktive Fahrt anzumelden. Ingrid Fritz erfreute die Teilnehmer mit musikalischen Einlagen. Johannes Schmiedt führte seinen Film über die Wanderausfahrt nach Pfunds vom Juli dieses Jahres vor. Gerlinde Lüftner und Waltraud Rieger unterhielten die Gäste mit einem Sketch. Das Publikum belohnte alle Mitwirkenden reichlich mit Beifall. Wer nicht dabei war, hat mehr als nur einen gemütlichen Abend verpasst.