Aktuelle Informationen für alle Mitglieder und Freunde

6. Mai 2020

Absage der Ausfahrt zum Deister vom 12. bis 18. Juli 2020

Der Beirat hat mit großem Bedauern beschlossen, diese Ausfahrt nicht durchzuführen. Näheres finden Sie hier.

Weiterhin keine Wasserräder in der Schelmenklinge

Es ist noch immer nicht abzusehen, wie lange die Pandemie-Beschränkungen dauern werden. Deshalb hat das Schelmenklingen-Team in Absprache mit der zuständigen Stelle im Rathaus Lorch noch keine Wasserräder aufgestellt. Bitte haben Sie Verständnis dafür. Der Weg durch die Schelmenklinge ist an vielen Stellen sehr eng. Bei den zu erwartenden Besucherströmen kann der vorgeschriebene Abstand zwischen Personen nicht zuverlässig eingehalten werden. Sobald es möglich ist, Modelle aufzustellen und zu deren Besichtigung einzuladen, geben wir es auf dieser Internetseite bekannt.


13. April 2020

Schelmenklinge: Putzaktion fällt in diesem Jahr aus

Wie in jedem Frühjahr sollten in der Lorcher Schelmenklinge Wege und Bachlauf gereinigt werden. Da nicht abzusehen ist, wie lange die Pandemie-Beschränkungen dauern werden, hat unsere Schelmenklingengruppe beschlossen, in diesem Jahr auf die Putzede zu verzichten. Soweit möglich, werden die Wasserräder trotzdem aufgestellt. Wenn es soweit ist, wird es hier bekanntgegeben.


16. März 2020

Um das Tempo der Corona-Virus-Ausbreitung zu verlangsamen, müssen wir ab sofort alle Wanderungen bis auf Weiteres absagen. Auch das Wanderheim Kirnbach bleibt vorläufig für Veranstaltungen unserer Wandervereine geschlossen. Somit finden auch keine Singstunden statt. Nach Vorgabe der Hauptgeschäftsstelle des Schwäbischen Albvereins ist dieser Schritt unumgänglich, um der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft gerecht zu werden.

Informationen dazu finden Sie hier. Auf dieser Seite gibt es weitere Links – zu den Seiten des Gesundheitsamtes und des Sozialministeriums Baden-Württemberg sowie des Robert-Koch-Instituts (mit einer aktuellen Risikobewertung). Wir werden Sie zeitnah über Veränderungen der Situation informieren und rechnen mit Ihrem Verständnis.

Die Vorstandschaften der Ortsgruppen Lorch und Waldhausen/Rems.


Folgende Veranstaltungen und Aktionen fallen demnächst aus und/oder werden auf unbestimmte Zeit verschoben:

  • Donnerstag, 14. Mai: Tag des Wanderns
  • Sonntag, 17. Mai: Jubiläum 25 Jahre Betreuung der Schelmenklinge

Hauptversammlung 2020

Am 13. März 2020 begrüßte der Sprecher des Vorstandsteams Michael Schmidt mehr als 30 Mitglieder der Ortsgruppe Lorch des Schwäbischen Albvereins und weitere Interessierte im großen Saal des „„Muckensee – Waldcafe · Restaurant · Hotel“. Anschließend begrüßte Michael Schack die Anwesenden. Er stellt die fristgerechte Einladung der Mitglieder fest. Einladung und Tagesordnung hatten alle Mitglieder bereits im Dezember 2019 zusammen mit den Jahresgaben erhalten. Mit einer Schweigeminute gedachten alle der verstorbenen Mitglieder Herbert Mäußnest und Waldtraut Bareiss.

Teamsprecher Michael Schmidt berichtete über das erfolgreiche Wanderjahr 2019. Die Berichterstattung im Mitteilungsblatt erfolgt ebenfalls unter einer gemeinsamen Rubrik. Die siebentägige Ausfahrt war mit 50 Teilnehmern ein voller Erfolg. Im laufenden Jahr wird es eine siebentägige Ausfahrt nach Niedersachsen geben, die von Gunther Belser organisiert wird. Im Rahmen der Remstalgartenschau 2019 boten wir viele Veranstaltungen an, die jedoch nur teilweise genutzt wurden. Das Wegewartteam hat sich bewährt und fleißig auch die für die Gartenschau neu angelegten Wege markiert. In der Schelmenklinge wurden die vom Starkregen beschädigten Wege vorbildlich instandgesetzt. Unser Presse- und Internetbeauftragter koordinierte seine Aufgaben erfolgreich mit der Ortsgruppe Waldhausen. Das Jahresprogramm wurde zur Kostenreduzierung zum zweiten Mal gemeinsam erstellt. Die Familiengruppe erzielte tolle Erfolge. Die Mitgliederzahl konnte dadurch gehalten werden. Besonderen Dank richtete Michael Schmidt an alle Fachwarte, Organisatoren und sonstige Helfer.

Aus gesundheitlichen Gründen benötigte Kassenwart Bernd Waldhauer Unterstützung, die von Michael Schack geleistet wurde. Daher konnte der Kassenbericht für 2018 erst nach der 2019er Hauptversammlung erstellt werden und die Kassenprüfung für 2018 erst am 10. Juli 2019 erfolgen. Die Kassenprüfung für 2019 fand am 17. Januar 2020 statt. Am 1. Januar 2020 hatte unsere Ortsgruppe 146 Mitglieder. Am 1. Januar 2016 waren es 143 Mitglieder mit einem Durchschnittsalter von 66,7 Jahren, am 10. Oktober 2020 152 Mitgliedermit mit 60,4 Jahren Durchschnittsalter. Der Kassenstand erhöhte sich vom 31. Dezember 2018 bis zum 31. Dezember 2019 etwa um 1700 €. Das positive Jahresergebnis ergibt sich hauptsächlich aus Spenden, wobei die meisten zugunsten der Schelmenklinge eingingen. Die Ausgaben wurden überwiegend für die Familiengruppe und die Schelmenklinge verwendet. Kassenprüfer Rudi Rohr dankte Bernd Waldhauer für die jahrelange gute Zusammenarbeit. Die Kassen für 2018 und 2019 wurden gut geführt. Die Kassenprüfer schlugen die Entlastung des Kassenwarts vor. Alle Anwesenden stimmten für die Entlastung des Kassenwarts.

Wegewart Gunter Weinich berichtete, dass das von der OG Lorch betreute Wegenetz jetzt sechs Kilometer länger ist als bisher. Es ist nun 62 Kilometer lang. 2019 wurden vor allem die verlegten Remstalwege markiert. Im Bereich Oberkirneck wurde das Wegenetz durch zusätzliche Schilder verbessert. Für ihre Arbeiten wendeten die Wegewarte 75 ½ Stunden auf und legten dabei 43,3 Kilometer zurück. Gerhard Heinrich kümmerte sich in Heimarbeit um das Herstellen von Holzleisten, an denen die Schilder befestigt werden. Dazu kommt noch Büroarbeit, Kontrolle von anderen Strecken und das Zurückschneiden von Büschen.

Über zahlreiche Angebote für die Remstalgartenschau berichtete Wanderwart Wilfried Röder. Derzeit seien elf Wanderführer aktiv. Schön wäre es, wenn sich deren Zahl erhöhen würde. Laut Wanderbuch nahmen rund 300 Personen an den Veranstaltungen teil. Der Kinder-Erlebnistag in der Schelmenklinge mit etwa 150 Besuchern war ein besonderer Erfolg.

Als Leiter der Seniorengruppe „Montagswanderer“ zog Gunther Belser ebenfalls eine positive Bilanz. Durchschnittlich 36 Teilnehmer nahmen an den Wanderungen teil. Insgesamt waren es in 438, die dabei 1700 Kilometer zurücklegten. Die Anzahl der Wanderführer wird auch bei den Senioren geringer. Gunther Belser erinnerte an die Klosterführung, das Sammelsurium Museum, den Besen in Plochingen, den Ausflug nach Maulbronn und viele andere Erlebnisse. Das Sommerfest wurde 2019 im Wanderheim Kirnbach veranstaltet. Das ist auch für dieses Jahr geplant. Der Kassenstand der Montagswanderer blieb unverändert.

Gunther Belser berichtete auch über die Schelmenklinge. Im Winter arbeiten er und seine Mitstreiter hauptsächlich in der Werkstatt in Strauben. Schon seit einiger Zeit werden die Modelle neu bemalt. Durch das Hochwasser 2018 war es nötig, die meisten Modelle zu restaurieren oder neu aufzubauen. Besonderer Dank für deren Unterstützung gilt den Firmen Bansbach, Metallbau Wörner, Firma Hellmers, Schreinerei Wörner und der Lehrwerkstatt der Firma Mahle. Dank ging auch an die Firma Weller, welche die kleine Werkstatt in Strauben zur Verfügung stellt. Trotzdem wäre eine größere Werkstatt wünschenswert. Die Schelmenklingenputzete war ein voller Erfolg und bot vor allem für die Kinder viel Spaß. Das Grillfest wurde wieder von der Stadt Lorch bezahlt. Für Material gab die Schelmenklingengruppe etwa 1000 € aus. Die Firma Zeitter spendete Material im Wert von 200 €. 2020 soll das 25jährige Jubiläum der Betreuung der Schelmenklinge gefeiert werden. Geplant ist die Feier für den 17. Mai 2020 am Götzensee mit Bewirtung. Viel Arbeit soll durch ehrenamtliche Helfer abgedeckt werden (Redaktionelle Anmerkung: Die Feier muss leider auf unbestimmte Zeit verschoben werden). Gunther Belser sieht sich leider nicht mehr in der Lage, Schelmenklinge und Montagswanderer zu betreuen. Er ist zur Unterstützung da, kann die Aufgaben aber nicht mehr allein übernehmen, weshalb ein Nachfolger für ihn gefunden werden muss.

Michael Schack als Leiter der Familiengruppe sprach für 2019 von acht eigenen und fünf fremden Veranstaltungen. Durchschnittlich kamen etwa 30 Personen zu den Veranstaltungen, die Hälfte davon Kinder. Highlights waren der Kindererlebnistag in der Schelmenklinge und die Wanderung mit den Großen. Die Familiengruppe hatte auch einen Stand auf dem Löwenmarkt, der großen Zuspruch fand. Für 2020/21 besteht die Absicht, eine weitere Gruppe mit neuen Kindergartenkindern aufzubauen. Ziel ist, kontinuierlich Familien mit kleinen Kindern nachfolgen zu lassen.

Presse- und Internetbeauftragter Günther Kößler berichtete, dass er die Internetseiten pflegt und Meldungen an verschiedene Zeitungen und das Mitteilungsblatt verschickt. Er kümmert sich auch um Räume für Veranstaltungen und zusammen mit der OG Waldhausen um das Jahresprogramm. Im Mitteilungsblatt Lorch erscheinen die Information beider Ortsgruppen an einer Stelle. Auf die – leider auf Umwegen geäußerte – Kritik, dass mehr Berichte in der Presse erscheinen sollten, bat er um Zuarbeit der Wanderführer in Form von kurzen Texten mit guten Fotos. Er wies ausdrücklich darauf hin, dass aus Datenschutzgründen vor dem Veröffentlichen von Fotos das Einverständnis der abgebildeten Personen vorliegen muss.

Im Rahmen der Aussprache gab es kritische Anmerkungen von Johannes Schmied an die Wegewarte. Der vor Jahren gesperrte Wanderweg von Bruck zum Mühlbach (eingeschränkte Begehbarkeit des Weges aufgrund des extrem schlechten Zustandes) und der Weg vom Bahnhof zur Beutenmühle (verläuft auf öffentlichen Straßen) wurden wieder beschildert. Er wies auf die bestehenden Gefahren hin und verlangte eine Anweisung der Vereinsleitung an die Wegewarte. Die Vereinsleitung sagte zu, dieses Thema in der nächsten Beiratssitzung zu behandeln. Fritz Scheufele schlug anschließend die Entlastung der Vorstandschaft vor. Die Abstimmung ergab mit Null Gegenstimmen und Null Enthaltungen einstimmig die Entlastung der Vorstandschaft.

Danach stellte Michael Schack Melanie Jordan vor. Sie hatte sich bereit erklärt, das Amt der Kassenwartin zu übernehmen. Gegenkandidaten gab es keine. Die Abstimmung ergab mit Null Gegenstimmen und Null Enthaltungen, das Melanie Jordan Kassenwartin der Ortsgruppe Lorch ist. Ihr wird Kontovollmacht erteilt. Die Kontovollmachten von Bernd Waldhauer, Gunther Belser und Michael Schmidt werden widerrufen.

Vorgeschlagen wurde, die Position des Sprechers des Vorstandsteams (Michael Schmidt) mit seinem derzeitigen Stellvertreter (Michael Schack) zu tauschen. Bei der Abstimmung über den Positionstausch wurde dieser einstimmig beschlossen. Michael Schack ist ab sofort Sprecher des Vorstandsteams und Michael Schmidt Stellvertreter.

Für die Leitung der Schelmenklingengruppe und der Montagswanderer gibt es derzeit keine Kandidaten. Die Suche wird fortgesetzt. Michael Schmidt regte an, auch die Position der Schriftführerin neu zu besetzen, weil Claudia Wagenblast umständehalber nicht mehr dazu in der Lage ist.

Mit je einen Präsentkorb aus „Christa‘s Hoflädle“ wurden geehrt

  • Bernd Waldhauer für 18 Jahre Tätigkeit als Kassierer und Mitgliederbeauftragter,
  • Gunther Belser für 23 Jahre als Stellvertreter und 19 Jahre als Seniorenwart sowie
  • Michael Schmidt für 14 Jahre als Vorsitzender/Teamsprecher und 27 Jahre als Wanderwart.

 

   

    

Über die Ausfahrt zum Deister erklärte Gunther Belser, dass die Planung fast fertig ist, die Kalkulation aber noch nicht. Der Deister ist ein 30 Kilometer langer, 10 Kilometer breiter und 300 Meter hoher Bergzug mit schönen Wäldern. Auf dem Programm steht derzeit die Besichtigung der dortigen Wasserräder. Weitere zwei Tage werden ebenfalls vom Team der Wasserräder geplant, z.B. zum Steinhuder Meer und nach Hameln. Es gibt noch 15 freie Plätze. Anmelden können sich Interessierte bei Gunther Belser auf den allseits bekannten Kommunikationswegen. Weitere Wortmeldungen gab es nicht. Der Abend klang bei gemütlichen und anregenden Unterhaltungen aus.

Saisonende der Wasserspiele in der Schelmenklinge

Wir Wasserspiele haben sechs Monate in der Schelmenklinge durchgehend gebimmelt, gehämmert und uns Tag und Nacht bewegt. Unsere Kugelmühle hat unzählige Marmorkugeln geschliffen. Tag und Nacht waren wir fleißig. Manchmal waren wir auch krank, aber unsere Betreuer vom Albverein oder auch mal vorbeikommende Wanderer haben uns aber immer geholfen. Zuletzt aber mussten wir immer wieder stehen bleiben, weil viel herbstliches Laub, Ästchen und Tannenzapfen unsere Rinnen verstopften und wir nicht genügend Wasser bekamen. Auch sind wir nach der langen Saison müde und schmutzig, Achsen und Lager sind ausgeleiert oder kaputt. Zudem vertragen wir keinen Frost, der bald kommen dürfte.

Deshalb haben uns unsere Betreuer Dieter, Gunter, Gunther, Horst, Richard und Roland abgebaut. Nach einer kostenlosen heißen Dusche am Autowaschplatz sind wir nun in unseren Werkstätten. Wir warten darauf, von fleißigen Händen gereinigt und repariert zu werden und freuen uns auf frische Farbe.

Herzlichen Dank allen Betreuern und den vielen Gästen, die uns bewundert haben. Seit 25 Jahren betreut uns die Ortsgruppe Lorch des Schwäbischen Albvereins. Im Jubiläumsjahr wollen wir Euch spätestens ab 1. Mai 2020 erfreuen.

Rückblick: Von Gschwend zu Hagbergturm und Menzlesmühle

In Fahrgemeinschaften ging’s nach Gschwend zum Startpunkt unserer Wanderung unter Führung von Martin Wiesenborn. Bei gutem Wetter hatten 14 Mitwandernde einen wunderschönen Tag. Am Hagbergturm machten wir eine Mittagspause. Es gab Maultaschen in der Brühe.

Weiter ging es zur Menzlesmühle und durch den Wald auf die Hochfläche. Am Wanderheim der evangelischen Kirchengemeinde und am Friedhof vorbei gelangten wir zurück zum Ausgangspunkt. Für die 11,9 Kilometer lange, kurzweilige Strecke betrugt die reine Wanderzeit etwa 2 ¾ Stunden.

Zum Abschluss kehrten wir in Helmuts Heimatbesen in Waldhausen ein, wo alle auf ihre Kosten kamen.

Rückblick: Albvereinsabend der Ortsgruppe Lorch

Am Freitag, 18. Oktober 2019, trafen sich rund 30 Personen zu der erstmals „Albvereinsabend“ (bisher „Familienabend“) genannten Veranstaltung. Vorstandsteamsprecher Michael Schmidt ehrte einige langjährige Mitglieder: Lieselotte Bauer für 60 Jahre Treue zum Schwäbischen Albverein, Sandra Schunter, Nicole Wagenblast und Rainer Schramel für 25 Jahre. Nur Letzterer konnte selbst zur Ehrung anwesend sein. Die anderen drei Geehrten erhalten Urkunden und Präsente auf geeignetem Wege.

Nach den Ehrungen sorgte die Unterhaltungskünstlerin Rosi Scheuerle aus Iggingen mit Musik und Gesang für gute Stimmung.

Familienaktion: Kindererlebnistag in der Schelmenklinge im Rahmen der Remstal Gartenschau

Am Samstag, 21. 9. 2019 hat die Familiengruppe bei besten Wetterbedingungen einen Erlebnistag für Kinder im Rahmen der Lorcher „Highlightwoche“ der Remstalgartenschau durchgeführt. In der Zeit von 10 bis 16 Uhr besuchten etwa 150 Kinder und Erwachsene die Schelmenklinge.

Durch die vielen Besucher gab es für das Team der Familiengruppe immer etwas zu tun. Dazu gehörte auch, über die Schelmenklinge zu informieren. Neben deren Besichtigung gab es die Möglichkeit, Gold im „Schelmenklingenbach“ zu suchen und selbst Wasserräder zu bauen. Über der Feuerstelle bereiteten die Kinder Würstchen und Pfannkuchen zu. Fazit: Ein unvergesslicher Tag für alle, die dabei waren.

 

Rückblick: Zum Monopteros bei Winterbach

Statt in den Schwäbischen Wald führte die auf den 8. September 2019 vorverlegte Wanderung zur weißen Station „Monopteros“, einem Projekt für die Remstal Gartenschau von Burger Rudacs Architekten aus München. Martin Wiesenborn sprang damit für Günther Kößler ein, um den Termin nicht ausfallen zu lassen.

Trotz des Dauerregens nahmen zehn Personen teil und wurden mit einer schönen Wanderung belohnt. Der Jubiläumsweg, der „Weiße Pfad“ mit Station 9 sowie das Kneippbecken gefielen allen sehr gut. Zur Stärkung kehrten wir zum verspäteten Mittagessen im Gasthaus Krone, Winterbach in Winterbach ein. Den ursprünglich geplanten Besuch der Winterbacher Weinsafari ließen wir ausfallen und gingen stattdessen ins Heimatmuseum Winterbach, um uns mit Kaffee und Kuchen bewirten zu lassen.

   

Familienaktion: Auf Bächlestour im Götzental

Am Sonntag, 14. Juli 2019 begaben sich 30 Personen der Familiengruppe auf Bächlestour. Nach einem Kennenlernspiel starteten wir gleich ins ziemlich kalte Wasser des Götzenbachs. Wir überwanden verschiedene schwierige Stellen, wobei vor allem die kleineren Kinder großen Mut bewiesen. Wir durchquerten tiefes Wasser und Stellen, an denen wir zu versinken drohten. Ständig achteten wir auf das Gestrüpp am Bachufer. Wir kletterten über quer liegende Bäume oder krochen unter ihnen durch. Dafür konnten wir besonders schöne Libellen beobachten.

 

Nachdem wir heil am Ziel (Schelmenklinge) angekommen waren, wurde der Grill angeheizt und alle stärkten sich bei einem Picknick. Natürlich wurde auch ausgiebig an der Schelmenklinge gespielt. Starker Regen zwang uns schließlich dazu, den Rückweg anzutreten.

 

Fröhliches Klappern und Klingeln …

… soll ab 1. Mai 2019 wieder in die Schelmenklinge einladen. Durch die Ostertage war es nötig, schon am 13. April die jährliche Bachputzaktion durchzuführen. Das beliebte Ausflugsziel wurde durch mehr als 25 Helfer aus allen Altersgruppen von altem Laub, Tannenzapfen und abgestorbenen Aststücken befreit. Dieses verrottbare Material landete mittels vieler Schubkarrenladungen und eines kleinen Schleppers in einem großen Container. Ein kleines Grillfest sowie anschließend Kaffee und Hefezopf waren der Lohn. Die Ortsgruppe Lorch des Schwäbischen Albvereins dankt allen Helfern für die geleistete Arbeit.

An den folgenden Tagen war weiterhin Hochbetrieb in der Klinge. Mitarbeiter des Bauhofs der Stadt Lorch mussten im Bereich des steilen Aufgangs eine weitere Rutschung beseitigen und die Wegsicherung reparieren. Helfer des Albvereins kippten letzte Tonnen von Schotter auf den Weg und verfestigten ihn. Roland Funk und dessen Tochter Karin stellten bereits erste Modelle auf. Viele Wehre und Auflagen für Modelle sind noch zu bauen, bevor die restlichen Wasserräder aufgestellt werden können.

Bis in den Herbst hinein werden die Modelle alle kleinen und großen Besucher erfreuen, diesmal auch im Rahmen der Remstal Gartenschau. Unsere Ortsgruppe bietet mehrere Wanderungen auf dem „Jubiläumsweg Königin Irene“ und dem „Neuen Lorcher Naturerlebnisweg“ an. Beide verlaufen durch die Schelmenklinge. Außerdem gibt es hier technische Führungen. Alle Termine finden Sie hier auf unseren Internetseiten. Für Gruppen ist eine Anmeldung erforderlich.

Nachtrag am 4. Mai 2019:

Die Schelmenklinge ist wieder in Betrieb

Wenige Tage nach der Putzaktion Mitte April konnte der Weg durch die Klinge mit viel Schotter gerichtet werden. Gleichzeitig beseitigten Mitarbeiter des Bauhofs eine letzte Rutschstelle und sicherten diesen Bereich mit kräftigen Eichenstämmen. Noch vor den Ostertagen konnten sie zum Abschluss die Absperrungen entfernen. Mittwoch und Donnerstag nach Ostern hat das fleißige Team des Albvereins die restlichen Wehre und Geräteauflagen für die Modelle aufgebaut und die Wasserspiele in Betrieb genommen. Dabei half auch das sonnige Wetter, das zudem viele Wanderer in die Klinge lockte. So durften die Akteure gleich viel Lob ernten.

Ein Vorgang macht uns doch nachdenklich: Eine unbekannte Person hat uns einen schönen Teppich geschenkt und zusammengerollt sogar bis an die mittlere Sitzgruppe getragen. Sollen wir dort ein Wohnzimmer einrichten? Oder den Boden unter dem Sitzplatz damit belegen? Oder sollen sich die vielen Hunde auf einer weichen Unterlage ausruhen? Vielleicht war es aber nur eine sportliche Übung und der Spender holt den Teppich beim nächsten Besuch wieder ab? Wir bleiben gespannt, wie die Geschichte ausgeht. Auf jeden Fall wünschen wir uns und unseren Besuchern eine erfolgreiche Saison – vor allem ohne Störungen wie im vorangegangenen Jahr.

Bei bestem Wetter die Voggenbergmühle besichtigt

Mit fast 40 Teilnehmern ging es am 23. März 2019 los in Richtung Voggenbergmühle. Zuerst gab es ein Kennenlernspiel, weil wir wieder neue Teilnehmer begrüßen durften. Die Tour verlief an der Rot entlang. Nach 1,2 Kilometern erreichten wir die Mühle. Dort erfuhren die Kinder viel zu den Abläufen in einer Kornmühle. Auch die Erwachsenen konnten einiges dazu lernen.

 

Vor der Mühle wurden von deren Betreibern verschiedene Stationen aufgebaut, die es den Kindern ermöglichten, selbst Mehl herzustellen. Die Möglichkeit, sich mit Produkten der Mühle einzudecken, wurde im Mühlenladen ausgiebig genutzt.

 

Auf dem Rückweg konnte jeder noch sein selbst gefaltetes Boot auf der Rot aussetzen. Leider standen dem geplanten Rennen Sträucher und Gestrüpp im Weg. Mit weiteren Spielen ging die 3 ½-stündige Wanderung leider schnell zu Ende. Wir hatten einen tollen Nachmittag und konnten neue Eindrücke sammeln. Es war wie immer eine schöne und gesellige Familiengruppenveranstaltung bei perfekten Bedingungen. Unser Dank gilt der Familie Maier für die tolle Führung.